Christmas Holidays Part 3

 

Die Bilder zu diesem Blogeintrag hab ich aus versehen schon beim letzten hochgeladen, also wenn ihr wissen wollt wie das ganze aussieht, dann einfach bei Christmas Holidays Part 2 vorbeischauen, okay? Eye paaaaasst. 😉

Brenu Beach

 

Unser weg zum Brenu Beach führte uns zuerst nach Takoradi und von dort aus war es dann nicht mehr wirklich weit und wir sind bald beim Guest House von Madam Agnes (Empfehlung von Michis Eltern) angekommen. Sie selbst war gerade nicht da, aber einer ihrer Angestellten hat uns gleich mal alle Zimmer gezeigt. Nach ein wenig Überlegen, haben wir uns dann doch dazu entschlossen für die letzten 3 Tage in ein eher luxuriöses Haus zu ziehen. Der Preis war dementsprechend hoch (wobei man für das Geld bei uns z.b. nur in eine schäbige Herberge kommen würde, so viel sei gesagt 😉 ), aber ich wollte meinen Eltern dann doch den Luxus gönnen (das ganze ghanaische Geld hab ich verwahrt, somit hat sich der Spieß mal umgedreht und ich war am Drücker :D). Und ich muss sagen, dass es mir für 3 Tage so auch ganz recht war, wobei ich ansonsten in Ghana sehr wenig wert auf Komfort lege.

 

Das Essen dort war der Wahsinn, weil ich meinen ersten Hamburger seit einer Ewigkeit hatte (so etwas wie McDonalds gibts hier nicht – wobei es in Accra ein Pseudofastfood Restaurant gibt (pseudo deshalb, weil man eine halbe Stunde auf seinen Burger warten darf :D). Hab also jeden Tag mind. einen gegessen, bis es mich zum Schluss dann schon fast genervt hat (und jetzt sehne ich mich wieder danach).

 

Kakum National Park

 

Um zum Kakum National Park (und später auch nach Elmina) zu kommen, mussten wir uns einen Taxifahrer für 10 Cedi pro Stunde mieten (was im Nachhinein zu Disparitäten (Lieblingswort meiner Ex-Geolehrerin) geführt hat, aber dazu später). Nach einer Stunde waren wir auch schon dort und durften volle 30 Cedi pro Person für eine 1-stündige Führung zahlen (für mich als Student (auch wenn ich eigentlich als Lehrer hier bin, aber das muss ja keiner wissen 😉 ) 15 Cedi).

 

Was mich (abgesehen von den immens hohen Preisen (wobei die auch irgendwie gerechtfertigt sind, da es einiges kostet den ganzen Nationalpark aufrecht zu erhalten)) ziemlich gestört hat, waren die ganzen Touristen, aber damit muss man leben, wenn man sich so was anschauen will. 😉

 

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Kakum National Park mehr oder weniger ein Gehweg auf ca 40 Metern Höhen in den Baumkronen – sprich man geht über wackelige Brücken von Baum zu Baum. Das ganze ist anfangs eigentlich recht aufregend doch verliert nach der 5. Brücke dann doch langsam seinen Reiz. Nichtsdestotrotz war es sehr geil, da oben herumzugehen.

 

Zusätzlich könnte man auch noch eine Nacht im Park selbst verbringen (und zwar in Baumhütten), aber wegen Zeitmangel hab ich das mit meinen Eltern nicht gemacht).

 

Wer sich jetzt fragt, was man in dem Nationalpark sehen kann, weils doch ein Nationalpark ist, der trifft das ganze ziemlich genau auf den Punkt. Ich glaub man hat keine Chance dort jemals exotische Tiere zu sehen. Es leben zwar Forest-Elephants in dem Wald, doch sind die erstens sehr schwer zu finden und zweitens kann man das bei dem Krach und Geschreie was die meisten Leute dort oben veranstalten eh vergessen.

 

Elmina

 

Gesättigt mit Urwaldfeeling sind wir gleich weiter zur Sklavenburg Elmina.

 

Infos über Sklavenburgen und Führung

 

Nach Elmina sind wir dann zurück zum Brenu Beach wo schließlich eine ewig lange Diskussion mit unsrem Taxi fahrer entstand. Ausgemacht war 10 Cedi pro Stunde, doch er meinte wir hatten ihn für den ganzen Tag „gebucht“, also müssen wir 100 Cedi, statt 60 (wir waren 6 Stunden mit ihm unterwegs) zahlen. Also probierte er 30 Minuten auf uns einzureden, auch wenn wir genau wussten, dass auch er wusste, dass 10 Cedi pro Stunde ausgemacht war und fertig. Eigentlich wollten wir dann einfach gehen, weil die Taxifahrer im Nachhinein immer ums Geld jammern (die Straße ist schlecht, es ist staubig, da war eine Polizeistation, ihr seids Weiße also habts es ja, die Benzinpreise sind gestiegen und vieeeeeeeeles mehr), doch dann ist eh die Madam Agnes dazugekommen und hat gefragt was los ist. Darauf hin hat sie auch noch 10 Minuten mit ihm diskutiert bis er es schlussendlich eingesehen hatte, dass er damit nicht durchkommt und gefahren ist.

 

Den nächsten Tag haben wir mit Chillen am Strand verbracht. Für mich wars ein wenig zu ruhig, da wir mehr oder weniger die einzigen am ganzen Strand waren, aber falls sich wer einen Strandurlaub ohne viel Lärm erträumt, der ist hier genau richtig. Wunderschönes Meer, gutes Essen, ewig lange Palmstrände, angenehme Temperaturen – einfach herrlich.

 

Ja und dann wars auch schon so weit und wir sind wieder zurück nach Accra zum Flughafen gefahren. Dort haben wir noch schnell was gegessen und uns verabschiedet. Unsre Eltern sind dann zurück nach Österreich und wir zurück nach Sunyani.

 

Der Abschied viel mir eigentlich nicht sehr schwer, allerdings hab ich seit dem ein wenig mehr Heimweh. Doch wenn ich viel zu tun hab, is es egal, weil ich dann nicht dran denke. Außerdem ist jetzt schon Halbzeit für mich angesagt. 6 Monate sind vorbei und wenn ich so zurückblicke sind die schon viel zu schnell vergangen… Die Zeit ist und bleibt mein größter Feind.

 

Und das wars auch schon von der Holiday-Triologie. Doch schon bald folgen weitere Blogeinträge. Ich bin sehr motiviert. 😉

 

Bis dann madamfos!


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